Warum Hörgeräte „pfeifen“:

Wenn verstärkte Töne aus dem Hörgerätelautsprecher austreten und wieder in das Hörgerätemikrofon eindringen, werden sie mit einer höheren Lautstärke wieder in das Ohr zurückverstärkt. Die neu verstärkten Töne treten dann wieder aus dem Ohr aus und treten wieder in das Mikrofon ein, wodurch sie mit einer noch höheren Lautstärke wieder in das Ohr zurückverstärkt werden. Wenn dieser als "Feedback-Schleife" bezeichnete Zyklus fortgesetzt wird, beginnt das Hörgerät zu „pfeifen“. Dies geschieht nur sporadisch und ist nicht erwünscht.

Digitale Hörgeräte können die Rückkopplungsschleife unterbrechen, indem sie die ausgetretenen verstärkten Töne in der entgegengesetzten „Phase“ replizieren und sie so aufheben oder „nullen“.

Wenn diese Methode nicht effektiv genug ist, können einige digitale Hörgeräte auch eine Rückkopplungskalibrierung durchführen, um zu bestimmen, bei welcher Frequenz und mit welchem ​​Verstärkungspegel ein Schall eine Rückkopplungsschleife erzeugt werden muss, bevor eine Kappe aufgesetzt wird, damit der Schall nicht weiter oben verstärkt wird diese Ebene.

Andere digitale Hörgeräte verwenden den internen Speicher, um alle Töne aufzuzeichnen, die sie verarbeitet und im Ohr verstärkt haben. Dadurch können verstärkte Töne, die aus dem Ohr austreten und wieder in das Hörgerätemikrofon gelangen, erkannt und verworfen werden, sodass keine Rückkopplungsschleife entsteht.

Einige digitale Hörgeräte arbeiten auch über die Rückkopplungsschleife, indem sie die Frequenz der Töne vor dem Verstärken geringfügig ändern (Frequenzverschiebung), sodass derselbe Ton nie wieder verstärkt werden kann.

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